Hängerchen N° 2

Macrameplanthanger

Ich sag doch: süchtig …

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Makramee Blumenampel

Blumenampel

Meine Freundin Pedi hatte Geburtstag. Meine Kleinstserie Schlüsselanhänger war längst verschenkt. Eine neue Idee musste her. Nun ist sie umgesetzt und hängt zur Abholung bereit!

Material:

6 x 3,5 m langes Textilgarn (die bis zur Mitte durch den Ring gezogen werden und auf diese Weise insgesamt 12 Schnüre ergeben)
2 Holzringe für die Aufhängung
3 Holzperlen, Durchmesser 4,5 cm, durchgebohrt
Schere, Haarspange (zum Auffädeln der Holzkugeln)

ACHTUNG! Absolut süchtigmachend. Wer also so eine Blumenampel haben möchte, ich nehme ab sofort Bestellungen entgegen °;°

 

 

Adventskalender

AdventskalenderKennt ihr diese kleinen 3D-Tannen, die man ineinander steckt? Die haben mich zu diesem Projekt inspiriert. Allerdings mag ich es etwas massiver, sowohl was das Material betrifft (21 mm starkes Multiplex) als auch die Größe (H: 1040 mm, B: 750 mm).
Der hält jetzt hundert Jahre!

Trashy Cristmas!

Bäumchen_BannerMaterial:
20 Mundspatel für die Äste (z. B. von hier)
kleine Holzperlen (als Kerzen oder Zapfen)
Glitterstanz (Lamettaglanz)
Stern oder Knopf o. ä. (… von Bethlehem)
Schaschlikspieß (als Stamm)
runde Holzscheibe ö. ä. (als Ständer)
Sonstiges:
Bastelkleber, Heißkleber, Pinzette, Akkubohrer mit kleinem Bohrer bzw. Handbohrer

Und so geht’s:
Zuerst wird der Schaschlikspieß auf eine kleine Holzscheibe o. ä. gesteckt. Dafür ein kleines Loch in die Mitte der Holzscheibe bohren und mit Heißkleber fixieren. Kurz warten, bis alles trocken ist.

Je nachdem, wie groß das Bäumchen werden soll, werden die Spatel auf Länge zugeschnitten. Dieses Bäumchen hat 5 Astebenen, die jeweils 2,5 cm kürzer ist als die Ebene untendrunter. Für eine Astebene werden 5 gleichlange Spatel übereinandergelegt, die Mitte markiert und ein Loch gebohrt. Das Loch muss so groß sein, dass der Schaschlikspieß gut hindurchgeht. Jetzt werden die gebohrten Spatel aufgespießt und sternförmig aufgefächert.

Als Abstandhalter dient eine Perle. Alles wird dosiert mit etwas Kleber fixiert. Danach erfolgt die nächste Ebene. 5 Spatel 2,5 cm kürzer zuschneiden als die Spatellänge der unteren Ebene, Mitte markieren, bohren, aufspießen, auffächern, mit Kleber fixieren. Auf diese Weise weitermachen, bis ihr ganz oben angekommen seid. Der Schachlikspieß kann dann einfach gekürzt werden und die Spitze mit einem Knopf o. ä. gekrönt werden.

Jetzt werden die kleinen Holzperlen auf die Spatelenden geklebt und anschließend rundherum die Glitterstanzteile aufgeklebt. Hier empfehle ich die Verwendung einer Pinzette!

Und so sieht das Bäumchen von unten aus:
Unteransicht_Baum

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Nicht abgekupfert!

Heute war ich bei Aurubis, das ist eine Kupferhütte im Süden Hamburgs. Eigentlich gewinnt das Unternehmen mittels Elektrolyse (Was war das noch mal?) Edelmetalle aus Erzgesteinen, aber auch aus Elektroschrott und überhaupt Metallabfällen wie Kupferrohren, Tanks, Sägespänen usw. Ich wurde übers Betriebsgelände geführt und erhielt eine kleine Einführung in das Thema Metallrecycling und Goldbarrengewinnung. Übrigens Letzteres vor Ort allein aus der Extraktion von Gold aus Platinen, also Computern, Handys usw.

Danach gab es etwas, was ganz nach meinem Geschmack war. Ein Goldschmiedemeister, Kupferschmiede gibt es leider nicht mehr so viele, war anwesend und gab einen Crashkurs in Sachen Kupferschmuckherstellung. Ich durfte mir aussuchen, was ich machen möchte. Da ich kein Kettenträger bin, entschied ich mich für einen Ring.

Sägen

Ich bekam eine Metallsäge in die Hand gedrückt und sägte mir einen Ringrohling von einem ganz normalen Stück Kupferrohr, so wie es die auch im Handel gibt, ab. Etwas schief, aber man soll ja sehen, dass das Teil nicht aus China kommt. Dann habe ich die Ecken entgratet – mit einer ganz normalen Rundpfeile – und mich mit Schleifklotz, Sandpapier und Schleifwolle ans Werk gemacht, das Ding zu polieren. Viel zu früh, wie sich herausstellte, denn dann viel mir etwas ein …

Unter den aufgereihten Materialien lag etwas, was eigentlich gar nicht dahin gehörte … Kupfertropfen sozusagen. Sie entstehen, wenn man flüssiges Kupfer in Wasser leitet. Eine Sache, die man nicht unbedingt Zuhause nachmachen sollten bzw. kann, da Kupfer einen hohen Schmelzgrad hat. So sah die Kupferknospe aus:

Kupfertropfen1

Eigentlich perfekt, um meinen Ring zu krönen. Denn der war jetzt erst mal nur ein polierter, entgrateter Rohling. Schön schlicht, aber mehr auch nicht. Da ich in der Ausbildungswerkstatt von Aurubis war, schwirrte da auch irgendwo Herr Maar herum. Der die Schweißer ausbildet … der kennt sich bestimmt auch mit Löten aus. Und klar, kannte der sich aus, und wie! In Sekundenschnelle war mein Ring aufgebarrt und die Kuperknospe positioniert. Jetzt sollte es Lötzinn mit einem hohen Silberanteil schaffen, das eine auf das andere zu bringen:

Flamme

Es gelang! Aber: und das war mit nicht klar – der Glanz war futsch. Aber richtig! Stattdessen trug mein Ring nun eine matt-graue Legierung. Herr Maar wusste, dass das passiert, ich nicht. Und wurde ähnlich grau im Gesicht wie mein neuer Ring. Nein, nicht wirklich. Kurz eingetaucht (Wo hinein noch mal, Herr Maar?) sah er wenigstens wieder kupferfarben aus, wenn auch ohne Glanz, aber immerhin. Das bekomme ich vielleicht poliert.

Ich machte mich also noch mal mit der Schleifwolle ans Werk, um dann – ein Tipp vom Goldschmiedemeister – dem Ganzen mit einem ganz normalen glatten Schaft eines Werzeuges (das kann eine Ahle, ein Nagel o. ä. sein), das finale Finish zu geben. Und tatsächlich: der Glanz kehrte zurück. Nicht so wie vorher … aber ich vermute, wenn man das lange genug macht, vielleicht auch das …

Ihr wollt wissen, was dabei herausgekommen ist? Voila! Darf ich vorstellen: Ring Ring.
Ring

Damit Ring Ring nicht anläuft und auf der Haut gelb grüne Spuren hinterlässt, wird der Schmuck zum Schluss lackiert. Ja, ihr habt richtig gehört. Mit einer Art Sprühlack, und zwar dem hier:

Sprühlack

IKEA Hack: Tapetenlampe

IKEA-Hack-1

Stecklampe (von IKEA), Tapete, Decopatch Kleber, Pinsel, Cutter, Schere

Und so geht’s:
Tapete mit der Motivseite auf eine ebene Unterlage legen. Lamellen an einer Seite mit Decopatch-Kleber bestreichen
und auf die Tapete legen. Gut andrücken, beschweren und trocknen lassen. Nach dem Trocknen mit Cutter an der Kontur der Lamellen entlangfahren. Ggf. mit einer kleinen feinen Schere nacharbeiten. Wenn alle Lamellen auf diese Weise bearbeitet sind, werden die Löcher für die Steckpins vorgestochen. Das macht ihr am besten mit einer Ahle oder einer großen stumpfen Stopfnadel oder einer Stricknadel. Zum Schluss werden die Lamellen an den dafür vorgesehenen Ring gesteckt. Jetzt
passt der Lampenschirm zur Tapete. Aber wie!